Was steckt eigentlich hinter einem Workshop?

Eine ehrliche Preis-Einordnung:
In Gesprächen rund um meine Workshop-Tour kommt immer wieder die Frage auf: „Warum kostet der Workshop so viel?“ Oder auch: „Oh, das ist aber teuer …“
Deshalb möchte ich hier einmal offen und transparent erklären, wie sich meine Preise zusammensetzen, und warum ich mich bewusst für eine Preisstaffelung entschieden habe.

Was viele auf den ersten Blick nicht sehen:
Meine Workshops sind keine Bastelnachmittage, sondern fachlich fundierte Weiterbildungen im floristischen Bereich. Sie richten sich an Menschen, die sich beruflich oder persönlich weiterentwickeln wollen, sei es zur eigenen Vertiefung oder als Einstieg, um später selbst Workshops anzubieten.

Wenn ich ganz nüchtern den durchschnittlichen Stundensatz im Handwerk ansetze
(ca. 60 €/h), lande ich bei einem Workshop schnell bei 900 €. Doch ich vermute, dass dieser Preis für viele zu hoch wäre, und dass es unter diesen Bedingungen kaum zu einer Tour kommen würde.
Um die Workshops für möglichst viele zugänglich zu machen, habe ich mich deshalb für eine gestaffelte Preisstruktur entschieden. Diese basiert auf einer Mixkalkulation, um möglichst vielen Menschen die Teilnahme zu ermöglichen.


Aber wieviel Zeit steckt in einem Workshop ?

  • 5-6 Stunden vor Ort, 3-4 für den eigentlichen Workshop
  • 3–4 Stunden An- und Abreise
  • Planung und Vorbereitung im Vorfeld
  • Telefonate, E-Mails und individuelle Kommunikation
  • Logistik & Routenplanung für die gesamte Tour
  • Social Media, Beiträge für die Locations
  • Im Nachgang: Erstellung eines Reels pro Standort
  • Buchhalterische Tätigkeiten


Insgesamt summiert sich der Aufwand pro Workshop auf etwa 15–20 Stunden Arbeitszeit
In den Workshop-Preisen sind außerdem 19 % Mehrwertsteuer enthalten.
Als Selbstständige trage ich alle laufenden Kosten selbst:
Von Kranken- und Sozialversicherungen, über Büro- und Betriebskosten bis hin zum Steuerberater, all das ist Teil meiner wirtschaftlichen Realität.


Weil mir Transparenz wichtig ist, möchte ich ein Gefühl dafür vermitteln, was hinter den Kulissen passiert und welche wirtschaftlichen Faktoren in meine Arbeit einfließen.